Artistinnen und Artisten

Die Monti-Artistinnen und -Artisten stellen sich vor.

Clownfigur > David Melendy > USA

David Melendy ist in Santa Cruz (USA) aufgewachsen und hat schon als Kind davon geträumt, einmal als Clown in der Manege zu stehen. Während seiner Highschool-Zeit hat er Theater- und Tanzunterricht genossen und hat sich danach, anstelle eines Studiums an der Universität, für Clownkurse am Circus Center in San Francisco (USA) entschieden. Nach zwei Jahren hat er an die Scuola Teatro Dimitri in Verscio gewechselt, wo er während weiteren zwei Jahren seine Ausbildung fortgesetzt und abgeschlossen hat. Er ist mit seinem Solo-Kurzstück "Fragile" im Sommer 2012 am Zürcher Theater Spektakel aufgetreten und hat im vergangenen Winter im Vorstadt-Variété in Schaffhausen das Publikum begeistert.
Die gemeinsamen Darbietungen mit Céline Rey im aktuellen Monti-Programm sind in Zusammenarbeit mit Didi Sommer entstanden.

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Clownfigur > Céline Rey > Freiburg

Ursprünglich einmal begeisterte Pfadfinderin, hat Céline Rey während drei Jahren in Freiburg Erziehungswissenschaften studiert. Neben dem Studium hat sie den Theater-Vorkurs am Konservatorium Freiburg absolviert. Darauf folgte die dreijährige Ausbildung an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio. 2012 ist sie mit dem Studienpreis des Migros-Kulturprozentes ausgezeichnet worden (Bereich Bewegungstheater) und ist am Zürcher Theater Spektakel aufgetreten. Sie nimmt regelmässig an verschiedensten Clownworkshops teil.
Die gemeinsamen Darbietungen mit David Melendy im aktuellen Monti-Programm sind in Zusammenarbeit mit Didi Sommer entstanden.

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Tanzende Teller > Johannes Muntwyler > Wohlen

2013 ist Johannes Muntwylers 35. Saison in einer Circusmanege. Seine ersten Sporen hat er sich als Jongleur abverdient; zweifellos seine Hauptdisziplin. Auf Engagements in verschiedenen Schweizer Circusunternehmen folgten ab 1985 Auftritte im familieneigenen Circus Monti und nach verschiedenen Jonglier- und Akrobatikdarbietungen war er in den vergangenen Monti-Programmen als komischer Illusionist zu erleben. Nun kehrt er wieder ein wenig zu seinen Wurzeln zurück und lässt die Teller tanzen. Sollten Scherben wirklich Glück bringen, wird dieses Jahr wohl nichts schief gehen.

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Diabolo > Tobias Muntwyler > Wohlen

Tobias Muntwyler ist zurück in der Manege: Nach einer einjährigen Manegenpause zeigt er eine artistisch hochstehende Diabolodarbietung. Während seiner Ausbildung zum Kaufmann – diese hat er im Sommer 2012 erfolgreich abgeschlossen – hat er stets mit Manegenpartnern gearbeitet. Nun begeistert er das Publikum wieder solo.
Neben der Manegenarbeit ist Tobias Muntwyler auch hinter den Circuskulissen tätig. Seit diesem Jahr ist er für den gesamten Fahrzeug- und Transportbereich sowie zusammen mit Zeltmeister Gérard Studer für den Werkstattbetrieb verantwortlich.

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Jonglage > Mario Muntwyler > Wohlen

Seit Mario Muntwyler stehen kann, ist das Jonglieren seine grosse Leidenschaft. Bereits als Dreijähriger ging er ohne seinen Jonglierkoffer nirgendwohin und seit seinem sechsten Lebensjahr steht er täglich in der Manege. In den ersten Jahren haben ihn seine Jonglierpartner immer wieder aufs Neue gefordert und gefördert. Inzwischen ist Mario ein gleichwertiger Partner, der sich in die jeweilige Darbietung einbringt und Duo-Jonglagen auf einem sehr hohen Niveau beherrscht. Für die diesjährige Saison hat er mit Sebastian Schlotzhauer eine neue, originelle Partnerjonglage einstudiert. 
Mario absolviert momentan die Lehre zum Kaufmann. Er besucht während der Tournée die Berufsschule in Aarau, arbeitet aber auch im Lehrbetrieb in Wohlen sowie im Circusbüro. Trotz Berufsausbildung bestreitet Mario fast alle Vorstellungen.

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Jonglage > Sebastian Schlotzhauer > Deutschland

Sebastian Schlotzhauer hatte als Kind mit Circus wenig am Hut. Als fussball- und kletterbegeisterter Junge hat er zuerst einmal eine andere Karriere eingeschlagen. Nach einigen Semestern Bauingenieur-Studium und Erfahrungen in einer Theatergruppe hat es ihn aber doch an die Academy for Circus & Performance Art in Tilburg (NL) gezogen. Da hat er sich zum Artisten – Schwerpunkt Jonglage – ausbilden lassen. Mit einer Duo-Darbietung (Handstand & Jonglage) hat er die Schule abgeschlossen und ist anschliessend an verschiedenen Festivals in Holland und Belgien aufgetreten.
Im Circus Monti zeigt er gemeinsam mit Mario Muntwyler eine Duo-Darbietung. Bei Marios ausbildungsbedingten Abwesenheiten tritt er als Solokünstler auf. 

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Rhönrad > Kristina Dniprenko > Kanada

Als Kind war Kunstturnen Kristina Dniprenkos grosse Leidenschaft. Nach einem Abstecher ins Theater – 4 Semester Theaterstudium am John Abbott College in Montréal (Kanada) – hat sich Kristina Dniprenko für die Ecole Nationale de Cirque de Montréal entschieden. Ihre Ausbildung hat sie am Vertikaltuch begonnen, um dann zum Rhönrad zu wechseln. Damit war sie die erste Frau, die in Montréal diese Disziplin studiert hat. Es folgten Auftritte an der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Turin (I), am Festival La Piste aux Espoirs in Tournai (B) und in der TV-Show "Dance avec les Stars" (F). Sie hat weiter an den Rhönrad-Weltmeisterschaften in Baar teilgenommen. Während den vergangenen vier Jahren war sie beim Cirque Plume (F) engagiert.

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Chinesische Ringe – Trio Anneaux
Maya Kesselmann > USA

Von ihrer Mutter hat Maya Kesselman zu ihrem zehnjährigen Geburtstag Trapezunterricht geschenkt erhalten. Das Feuer war entfacht und in einem Jugendcircus in San Francisco hat sie erste Erfahrungen als Artistin gesammelt: mit Chinesischen Ringen, in Akrobatik wie auch am Trapez. Nach der Highschool hat sie den Vorkurs der Ecole Nationale de Cirque de Montréal (Kanada) besucht. An der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel (B) hat sie die professionelle Ausbildung zur Artistin in Angriff genommen.

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Chinesische Ringe – Trio Anneaux
Michaël Hottier > Frankreich

Bereits in seiner Jugendzeit hat sich bei Michaël Hottier vieles um Circus gedreht. So hat er in seiner Freizeit in einem Kindercircus mitgemacht und sich in verschiedenen Circusdisziplinen eine Basis erarbeitet. Ein Spezialgymnasium (vormittags Schule, nachmittags Circus an der Ecole des Arts de la Piste in Boulogne-Billancourt (F)) hat es ihm ermöglicht, parallel zur Matura seine Artistenkarriere weiterzuverfolgen und speziell die Disziplinen Hand-auf-Hand, Trampolin, Bodenakrobatik und Trapez zu trainieren.
Danach folgte das Studium an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel (B).

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Chinesische Ringe – Trio Anneaux
Ian Vázquez López > Spanien

Bewegung hat im Leben von Ian Vázquez López schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Obwohl er immer wieder mit Artisten in Kontakt gekommen ist, hat er sich eher zum Fussball hingezogen gefühlt. Erst ein Bekannter der Familie hat ihn auf die Circusschule Escuela De Circo Carampa in Madrid (E) aufmerksam gemacht. Nach einem jährigen Vorkurs mit einer breiten Ausbildung in verschiedenen Circusdisziplinen hat er das zweijährige, intensive Studium – mit den Schwerpunkten Schleuderbrett und Hand-auf-Hand – in Angriff genommen. Darauf hat er seine Ausbildung an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel (B) fortgesetzt.

Maya Kesselman, Michaël Hottier und Ian Vázquez López haben sich an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel (B) kennengelernt. Unter der Leitung von Lin Mei und Philippe Vande Weghe ist während drei Jahren die Darbietung mit Chinesischen Ringen – und damit das Trio Anneaux – entstanden. Es folgten Auftritte am Teatro Circo Price Crece'12 in Madrid (E) und dem Weihnachtspektakel Sirk de Soeverein in Belgien.
Dazwischen haben sie ihre Darbietung während einigen Monaten an der Ecole Nationale de Cirque de Châtelleraut (Frankreich) perfektioniert und verfeinert. Am wohl bedeutendsten Nachwuchsfestival – dem Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris (F) – ist das Trio im Januar 2013 mit der Goldmedaille und dem Publikumspreis ausgezeichnet worden!

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Vertikalseil > Amaury Vanderborght > Belgien

Dumbo, der Circuselefant aus den Walt Disney-Filmen, hat es Amaury Vanderborght angetan und hat in ihm seine Circusbegeisterung geweckt. In einem belgischen Jugendcircus hat er sich in den bekannten Circusdisziplinen das Rüstzeug geholt und sich auf Luftnummern spezialisiert. Damit hat er an Festivals wie dem La Piste aux Espoirs im belgischen Tournai, dem Première Rampe in Monte Carlo (MC) oder dem Festival Città di Latina (I) Erfolge gefeiert. In der Schule Circus Space in London (UK) und an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque in Brüssel (B) hat er sich zum Artisten – Schwerpunkt Vertikalseil – ausbilden lassen. Seit seinem Abschluss im Sommer 2012 ist er mit dieser Darbietung u.a. an der Newcomershow des Kristallpalast Variété in Leipzig (D) und Festival European Youth Circus in Wiesbaden (D) erfolgreich aufgetreten.

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Chinesischer Mast > Alba Faivre > Frankreich

Alba Faivre ist in Strasbourg (F) aufgewachsen und hat einen grossen Teil ihrer Freizeit in der Circusschule Graine de Cirque ihres Vaters verbracht. Lange war das Vertikaltuch ihre Lieblingsdisziplin. Damit ist sie u.a. am Festival La Piste aux Espoirs im belgischen Tournai aufgetreten. Danach hat sie während je drei Jahren die Ecole Nationale de Cirque de Châtelleraut (F) und die Ecole Nationale de Cirque in Montréal (Kanada) besucht und sich auf ihre aktuelle Disziplin – den Chinesischen Mast – spezialisiert.
Am Festival European Youth Circus in Wiesbaden (D) ist sie 2012 mit dem Spezialpreis der Schweizer Circusfreunde (CVA) ausgezeichnet worden. Darauf folgten Auftritte im GOP-Varieté in Hannover (D) und im Weihnachtscircus Cirque en Décembre in Châtelleraut. Mit Léonie Pilote zeigt sie im Circus Monti eine Duo-Darbietung, die während ihrer gemeinsamen Zeit in Montréal entstanden ist.

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Chinesischer Mast > Léonie Pilote > Kanada

Kaum auf den Beinen, hat sich Léonie Pilote während vier Jahren in Eiskunstlauf geübt. Circus war ihr aber näher und sie hat fortan ihre Freizeit in Jugendcircusschulen verbracht. Was aus Spass begann, ist zu ihrer grossen Leidenschaft geworden: die Trainings wurden häufiger und intensiver. Trapez und fliegendes Trapez wurden zu Lieblingsdisziplinen. Ihre professionelle Karriere hat sie an der Ecole de Cirque de Québec und der Ecole Nationale de Cirque de Montréal (beide Kanada) begonnen. Während Auftritten wie an der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspielen in Vancouver (Kanada) oder am Festival Kaleido in Edmonton (beide Kanada) hat sie Erfahrungen als Artistin gesammelt. Gemeinsam mit Alba Faivre zeigt sie im Circus Monti eine Duo-Darbietung am Chinesischen Mast, die während der Ausbildung an der ENCM entstanden ist.

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Schlappseil & Trickline > Chris Pettersen > Norwegen

Eine Schlappseildarbietung in einem norwegischen Circus hat vor knapp 20 Jahren beim damals sechsjährigen Jungen Chris Pettersen die Begeisterung für das Balancieren ausgelöst; ist bei ihm doch der Eindruck entstanden, dass dieser Artist fliege.
Im Garten hat er auf einem Seil erste Versuche, später tägliche Trainings durchgeführt und auch im Alltag keine Gelegenheit ausgelassen, zu balancieren. Während drei Jahren hat er sich an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque in Brüssel (B) auf dem Schlappseil ausgebildet. Nach einem einjährigen Engagement im Circus Monti (2009) ist er an verschiedenen Festivals wie dem Young Stage in Basel, dem European Youth Circus in Wiesbaden (D) oder dem Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris (F) und in der Show "Wintuk" des Cirque du Soleil in New York (USA) aufgetreten.
Inzwischen hat Chris Pettersen die Trickline für sich entdeckt und zeigt im aktuellen Monti-Programm – wohl das erste Mal in einem Circus überhaupt – eine Darbietung, die die Disziplinen Trickline und Schlappseil originell kombiniert.

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